

Hier werden geplante Veranstaltungen vorgestellt.
Dabei wird es sich in der Regel um Veranstaltungen wie Informationsabende, Diskussionsrunden, Benefizkonzerte u.ä. handeln
die von uns organisiert wurden.
Aber auch andere wichtige Termine in Berlin und Brandenburg, welche in direktem Zusammenhang mit unserer Arbeit stehen,
wollen wir hier erwähnen.
Den Anspruch der Vollständigkeit können wir dabei nicht erheben!
| 22. November 2011 | tierra unida im Gespräch mit dem Ecuadorianischen Botschafter S. E. Jorge Jurado | |
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| Das Öl im Boden lassen! Yasuni ITT - Eine einzigartige Initiative aus Ecuador Mitten im Regenwald von Ecuador liegt der Yasuní Nationalpark. Durch Probebohrungen wurden unter einem Teil des Nationalpark bedeutende Erdölvorkommen entdeckt - das Yasuni ITT Feld. 2007 hat der damalige Minister für Energie und Bergbau, Alberto Acosta, den Vorschlag unterbreitet das dort entdeckte Öl im Boden zu belassen, wenn über einen internationalen solidarischen Ausgleichsbetrag die Hälfte der dadurch entgangenen Einnahmen gedeckt wird. In Kooperation mit den Vereinten Nationen hat die ecuadorianische Regierung 2010 einen von der UN verwalteten Treuhandfonds eingerichtet. Die internationale Gemeinschaft wurde gebeten durch Investoren wie Staaten, Stiftungen oder Privatpersonen diesen Fond zu füllen. Die Nichtförderung des Öls ermöglicht es die einzigartige Biologische Vielfalt diese Gebiets zu erhalten und die Lebensweisen der indigenen Völker, die in diesem Gebiet leben, zu respektieren. Der so geschützte Regenwald ermöglicht auch einen ökologische Umbau der Landwirtschaft, die Schaffung von wirtschaftlichen Alternativen zur Erdölindustrie und stellt eine Möglichkeit zum Schutz der Umwelt dar. In Deutschland fand der Vorschlag große positive Resonanz und die Große Koalition hatte sich 2008 entschlossen die einmalige Initiative zu unterstützen. Gemeinsam mit dem Bundestag wurde die Bereitstellung von Geldern für Yasuní beschlossen. Die Unterstützung durch Deutschland war ein wichtiger Schritt für andere Länder sich an dem Projekt zu beteiligen. Inzwischen hat der jetzige Entwicklungsminister der schwarz-gelben Regierung, Dirk Niebel (FDP), die deutsche Zusage, gegen den Willen des Bundestags zurückgenommen und blockiert eine finanzielle Beteiligung Deutschlands am Treuhandfonds. Im Gespräch mit dem Ecuadorianischen Botschafter werden wir uns über den aktuellen Stand des Projektes und die politische Lage um Yasuni-ITT herum informieren. Weiterhin möchten wir mögliche Handlungsoptionen zur Unterstützung in Deutschland sowie die Chancen für die Realisierung des Projektes und die Einflussmöglichkeiten von Parlamentariern und Zivilgesellschaft auf die Entscheidung der deutschen Regierung diskutieren. |
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| Veranstalter: | tierra unida HochVier - Gesellschaft für politische und interkulturelle Bildung e. V. |
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| Gast: | S. E. Jorge Jurado, Botschafterder Republik Ecuador | |
| Ort: | URANIA "Wilhelm Foerster" Potsdam e.V., Gutenbergstraße 71-72, 14467 Potsdam | |
| Lageplan | ||
| Beginn: | 19:30 Uhr | |
| Eintritt: | frei | |
| Gefördert durch: | Stiftung-Nord-Süd-Brücken | |
| 24. Mai 2011 | In der Reihe Forum America Latina | |
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| Der Preis der Sojamonokulturen in
Südamerika Vertreibung und Hunger in Paraguay - volle Futtertröge und Tanks in Europa Vortrag mit Esther Leiva, Kleinbäuerin und Aktivistin aus Paraguay "Die Sojafarmer zerstören die Natur und das Leben der Menschen und zwar nicht nur hier in Paraguay, sondern weltweit. Wir wissen, dass Soja nach Europa exportiert wird. Aber niemand in Europa weiß, wie Soja produziert wird." Kleinbauer Gerónimo Arévalo, Alto Paraná, Paraguay Soja landet täglich auf unserem Teller. Fleisch- und Milchprodukte, Eier, Süßwaren und Fertiggerichte sind in aller Munde. Europäische Tierzucht- und Mastbetriebe importieren jährlich 35 Millionen Tonnen Sojaschrot. Die einweißhaltige Bohne wird zudem immer wichtiger für die Herstellung von Agrarkraftstoffen. Das kleine Land Paraguay im Herzen Südamerikas steht weltweit an vierter Stelle im Sojaexport. Die steigende Nachfrage macht den Anbau sowohl für brasilianische, argentinische und deutsche Landbesitzer profitabel als auch für internationale Saatgutfirmen und Futtermittelhersteller in Europa. Doch der Sojaanbau in Monokultur bedroht Mensch und Umwelt. Der steigende Pestizideinsatz auf den Feldern mit gentechnisch veränderten Sojapflanzen macht die Landbevölkerung krank. Krebs- und Atemwegserkrankungen, Ausschläge und Kinder mit Missbildungen sind nur einige der Folgen. Auf den Feldern der Kleinbauern verkümmern die Pflanzen, Flüsse und Bäche sind vergiftet und die Böden ausgelaugt. Die rücksichtslose Ausweitung der Anbauflächen bedroht außerdem die kleinbäuerliche Landwirtschaft und verschärft den Landkonflikt. Vom Widerstand und Kampf der Landbevölkerung gegen Vergiftung und Vertreibung berichtet Esther Leiva aus Paraguay auf ihrer bundesweiten Rundreise. Am 24. Mai ist die prominente Vertreterin einer Kleinbauernorganisation in Potsdam, um die Folgen der Sojamonokulturen zu schildern und über Menschenrechtsverletzungen zu berichten. Die Rundreise findet in Kooperation mit FIAN Deutschland e.V. vom 15.05. bis 09.06.2011 statt. Stationen sind u.a. Köln, Hamburg, Berlin-Brandenburg, Sachsen, München, Tirol, Rheinland Pfalz und das Saarland. |
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| Veranstalter: | tierra unida Arbeitskreis Mensa des Asta der UNI Potsdam |
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| Gast: | Esther Leiva aus Paraguay | |
| Ort: | Haus der Natur Potsdam, Reimar-Gilsenbach-Saal (Lindenstraße 34) | |
| Lageplan | ||
| Beginn: | 19:00 Uhr | |
| Eintritt: | frei | |
| 12. Mai 2011 | In der Reihe Forum America Latina | |
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| Chiles Kampf gegen europäische
Energieriesen Ein Vortrag und anschliessende Diskussion mit dem Träger des alternativen Nobelpreises Juan Pablo Orrego Der chilenische Aktivist und Träger des alternativen Nobelpreises Juan Pablo Orrego berichtet über den Kampf der sozialen und ökologischen Bewegungen gegen ein riesiges Staudammprojekt in Patagonien. Nach dem tragischen Scheitern des Widerstands gegen ein großes Staudammprojekt am Rio Bio Bio Ende der 90er Jahre, steht nun in Patagonien ein neues Megaprojekt vor seiner Umsetzung. Am Rio Bio Bio setzte sich der spanische Energieriese ENDESA mit allen Mitteln gegen die Mapuche und deren internationale Unterstützer durch. Die Folgen für die Umwelt aber auch das soziale Umfeld in der Region waren fatal. Zehn Jahre später wiederholt sich nun die Tragödie in Patagonien. Wird der gewachsene soziale und ökologische Widerstand der Zivilgesellschaft dieses mal mehr Erfolg haben oder wird sich ein weiteres Mal der nun italienische Energiekonzern ENEL gegen alle Regeln mit seinen wirtschaftlichen Interessen durchsetzen? Hinter ENEL steht - wie so häufig - auch deutsches Finanzkapital. Juan Pablo Orrego, Träger des alternativen Nobelpreises wird über die Bemühungen zur Verhinderung dieses Megaprojekt über Alternativen und das skrupellose Vorgehen von ENEL berichten. Dabei skizziert er ein aktuelles Bild der chilenischen Gesellschaft mit einer maximal deregulierten Wirtschaft, wirtschaftshörigen PräsidentInnen und moderaten und radikalen Aktivisten in der Umweltbewegung. Gemeinsam mit dem Publikum wollen wir über den Einfluss der Energielobby in Chile und Deutschland diskutieren. |
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| Veranstalter: | tierra unida | |
| Gast: | Juan Pablo Orrego | |
| Ort: | Buchladen Sputnik (Charlottenstraße 28, Potsdam) | |
| Beginn: | 19:30 Uhr | |
| Eintritt: | frei | |
| 14. April 2011 | In der Reihe Forum America Latina | |
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| Nach dem Putsch in Honduras:
"Nationale Versöhnung" oder Rettung des Neoliberalismus? ZU GAST: Andrés Schmidt, er ist Pädagoge und Mitarbeiter des Ökumenischen Büros München Die aktuelle Regierung unter Präsident Lobo ist mit dem Anspruch der "Nationalen Versöhnung" zwischen den PutschistInnen und der Demokratiebewegung angetreten. Sie erhält kräftige finanzielle und politische Unterstützung aus der EU und den USA. Während einer Delegationsreise aus zehn deutschen und österreichischen JournalistInnen im Dezember 2010 zeigte sich jedoch, dass sich die Menschenrechtslage in Honduras keineswegs verbessert hat: von den ca. 100 dokumentierten politischen Morden seit dem Putsch fallen 50 in die Amtszeit Lobos. Keiner wurde bisher aufgeklärt. Die US-Organisation Human Rights Watch konstatiert ein Klima der Einschüchterung und Straflosigkeit.. Der Referent Andrés Schmidt wird anhand eines Bildvortrags über die Situation in Honduras berichten und befasst sich mit der Frage, warum die EU sich nach wie vor hinter die Regierung Lobos stellt.. Andrés Schmidt ist Pädagoge und Mitarbeiter des Ökumenischen Büros München. Er war Mitglied der Delegation, die im Dezember Honduras besucht hat. |
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| Veranstalter: | tierra unida und HochVier e.V. | |
| Gast: | Andrés Schmidt | |
| Ort: | Buchladen Sputnik (Charlottenstraße 28, Potsdam) | |
| Beginn: | 19:30 Uhr | |
| Eintritt: | frei | |
| Gefördert durch: | Stiftung-Nord-Süd-Brücken | |
| 7. Dezember 2010 | In der Reihe Forum America Latina | |
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| La Isla - Archive einer Tragödie
Filmvorführung und Gespräch mit dem Regisseur Uli Stelzner, anschließendes Liveperformance des guatemalthekischen Rappers Lucio Yaxon Mit dem Titel des Dokumentarfilms "La Isla" (Die Insel) verbinden sich Vorstellungen von Urlaub und Entspannung an einem fernen Ort. In Guatemala war "La Isla" aber ein berüchtigtes geheimes Polizeigefängnis, das in den Jahren des Bürgerkrieges in dem zentralamerikanischen Land (1960-1996) für unzählige Gräueltaten stand. Repression, Folter und das "Verschwindenlassen" waren gängige Methoden während der 36 Jahre dauernden Auseinandersetzung zwischen Guerilla, staatlichen und parastaatlichen Akteuren. Ca. 200.000 Menschen kostete diese dunkle Epoche das Leben und auch 14 Jahre nach dem Friedensschluss im Jahr 1996 steckt die Aufarbeitung dieser Zeit noch in ihren Anfängen. Als Hauptgewaltakteur dieser Jahre wurde durch zwei Wahrheitskommissionen nach dem Friedensschluss das Militär identifiziert. Einzelne Straftaten wurden aber in den seltensten Fällen juristisch verfolgt. Mit einer gewaltigen Explosion im Jahr 2005 begann eine neue Etappe der Aufarbeitung der Geschichte. Sie brachte ein bis dahin verschollenes geheimes Polizeiarchiv zum Vorschein in dem sich Akten fanden, die unzählige Gewalttaten dokumentieren. Seit dieser Zeit beginnt eine mühsame Rekonstruktion von tausenden Akten und Einzelfällen und damit die Möglichkeit für Angehörige der Opfer Licht in die jahrelange Ungewissheit zu bringen. Diese Arbeit ist auch nach dem Friedensschluss weiterhin gefährlich. Noch immer gibt es relevante Teile der Gesellschaft, die ein Interesse daran haben, dass Informationen aus dieser Zeit nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Der Regisseur Uli Stelzner hat diese Arbeit begleitet und einen Film darüber gedreht, der er auch in der Öffentlichkeit in Guatemala viel Aufmerksamkeit erfahren hat. Er wird begleitet vom jungen und couragierten Rapper Lucio Yaxon, der seine Arbeit in dem Projekt in musikalischer Form verarbeitet hat. Der Potsdamer Lateinamerika Arbeitskreis "tierra unida" präsentiert am 7.12.2010 um 19 Uhr im KUZE den Film erstmals dem Potsdamer Publikum und lädt zu einer anschließenden Diskussion mit dem Regisseur Uli Stelzner ein. |
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| Veranstalter: | tierra unida | |
| Gast: | Uli Stelzner (Regisseur) | |
| Lucio Yaxon | ||
| Ort: | Theatersaal des Studentischen Kulturzentrum - KUZE | |
| Hermann-Elflein-Straße 10, Potsdam | ||
| Beginn: | 19:00 Uhr | |
| Eintritt: | frei | |
| Gefördert durch: | Stiftung-Nord-Süd-Brücken | |
| 27. Oktober 2010 | In der Reihe Forum America Latina | |
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| La Vida Loca - Die Todesgang
Dokumentarfilm des Monats mit anschließender Diskussion im Filmmuseum Sie sind die Erben von amerikanischen Gangs, die in den 1980er Jahren von salvadorianischen Bürgerkriegsflüchtlingen gegründet wurden. Entstanden in den Vororten von Los Angeles sind die Maras mit einer geschätzten Mitgliedzahl von über 14.000 Jugendlichen inzwischen tief in Mittelamerika verwurzelt und beherrschen Teile des Drogen- und Waffengeschäfts. Über ein Jahr lang begleitet Christian Poveda mit einer Handkamera einige der 16 bis 18-jährigen Gangmitglieder, kommt dabei unmittelbar an seine Protagonisten heran und schließlich sogar selbst ums Leben. Im Anschluss an den Film kommentieren Kenner der Situation in El Salvador das Thema Jugendbanden und Jugendgewalt aus dem Blickwinkel der Entwicklungszusammenarbeit, der Politikanalyse und der Wissenschaft. |
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| Veranstalter: | tierra unida Filmmuseum Potsdam |
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| Referenten: | Christiane Schulte, AWO International | |
| Stephan Reichert, Friedrich-Ebert-Stiftung | ||
| Antje Dieterich, FU-Berlin | ||
| Ort: | Filmmuseum Potsdam (Marstall am Lustgarten / Breite Straße 1 A, Potsdam) | |
| Beginn: | 18:00 Uhr | |
| Eintritt: | 5 Euro/ erm. 4 Euro | |
| 21. Oktober 2010 | In der Reihe Forum America Latina | |
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| Honduras: Eine Richterin und der
Putsch ZU GAST: Tirza Flores, ehemalige Berufungsrichterin und engagierte Kämpferin gegen den Putsch in Honduras Die Richterin Tirza Flores Lanza und drei weitere Kollegen wurden im Januar dieses Jahres entlassen, weil sie die Verhaftung und Verschleppung Zelayas durch die Putsch-Regierung in das Nachbarland Costa Rica öffentlich missbilligt und an Demonstrationen teilnahmen. Am 23. Oktober wird ihr für ihre herausragende Arbeit für Demokratie und Gerechtigkeit nach dem Putsch von Juni 2009 in Berlin der Hans-Litten-Preis durch die Vereinigung Demokratischer JuristInnen (VDJ) verliehen. Sie erhält ihn für ihre herausragende Arbeit für Demokratie und Gerechtigkeit nach dem Putsch vom Juni 2009. In Potsdam spricht sie zu Themen des Putsches und der Verteidigung der Rechtsstaatlichkeit. Honduras, einer der ärmsten, gewalttätigsten und korruptesten Staaten Lateinamerikas, wurde im vergangenen Jahr durch einen Putsch gegen den vom Volk gewählten Präsidenten Zelaya erschüttert. Auch nach den Neuwahlen im November 2009 ist das Land nicht zur Ruhe gekommen. Internationale Aufmerksamkeit findet vor allem eine Vielzahl von Morden an Angehörigen der politischen Opposition und Journalisten. Die Veranstaltung wird übersetzt. |
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| Veranstalter: | tierra unida | |
| Gast: | Tirza Flores | |
| Ort: | Buchladen Sputnik (Charlottenstraße 28, Potsdam) | |
| Beginn: | 19:30 Uhr | |
| Eintritt: | frei | |