Zum Internationalen Tag der Menschenrechte

Zum Internationalen Tag der Menschenrechte wollen wir dieses Zitat von Eleanor Roosevelt darlegen:

„Kurz gesagt, wo fangen die universellen Menschenrechte an? An kleinen Orten in der Nähe von Zuhause, an Orten, die so nah und so klein sind, dass sie auf keiner Karte erscheinen. (…) Wenn diese Rechte auch an diesen Orten nichts bedeuten, dann bedeuten sie an keiner anderen Stelle etwas. Ohne eine koordinierte Bürgeraktion, um sie in unserer Umgebung zu verteidigen, wird unser Wille, in der übrigen Welt Fortschritte zu machen, vergeblich sein.“

An diesem 10. Dezember, am Tag an dem die Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahr 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte angenommen hat, erinnern wir an die Verteidigung der Gerechtigkeit, der Gleichheit und der Menschenwürde überall, besonders aber in der Familie, im sozialen Umfeld, in Initiativen und Gruppen, die sich für eine bessere Welt einsetzen. Wir als tierra unida wissen, dass wir hier ebenso kämpfen müssen, um die Welt gerechter zu gestalten.

Unsere Aufklärung und Bildung, zum Beispiel über Konsum und Fortschritt hier in Europa und den Zusammenhang zu Krieg, Folter und Armut in den südlichen Ländern, ist der erste und wichtigste Schritt, um nachhaltig das Thema Menschenrechte anzugehen. Jede und jeder kann also einen eigenen Beitrag dazu leisten, auch in kleinem Kreis, auch hier in Potsdam…

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Lesung zum Leben von Lutz Taufer

Eine interessante Veranstaltung gab es gestern, den 05.12., im Buchladen Sputnik, wo „tierra unida“ zusammen mit dem Buchladen eine Lesung zum Buch von Lutz Taufer „Über Grenzen – Von der RAF in die Favela“ durchführte. Dabei wurden kurze Sequenzen aus dem Leben von Lutz Taufer wie zum Beispiel die 68´er Bewegung, Sozialistisches Patientenkollektiv, RAF, Knastzeit und sein Leben in Freiheit in Brasilien vorgelesen oder von ihm selbst erörtert. In Brasilien arbeitete er ein Jahrzehnt für den Weltfriedensdienst in den Favelas von Rio de Janeiro.

lutztaufer