Archiv der Kategorie: Allgemein

Internationaler Hiroshima-Gedenktag

Anlässlich des Hiroshima-Gedenktags am 6. August 2020 wollen wir als Tierra Unida daran erinnern, welch wichtige Rolle Potsdam in der Geschichte als Ort der Entscheidung zum Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki gespielt hat und zum anderen darauf verweisen, wie wichtig es auch heute noch ist, sich für eine friedliche und nuklearwaffenfreie Welt einzusetzen. Die Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki jähren sich in diesem Jahr zum 75. Mal.

Am 6. August 1945 um 8:15 Uhr Ortszeit löste der US-Bomber Enola Gay die Bombe in 9.450 Metern Höhe aus. Eine Minute später detonierte sie über dem Stadtzentrum, wobei es aufgrund von Druckwelle und Hitze zu schwerwiegenden Zerstörungen und Zehntausenden Toten kam. Die Stadt Nagasaki wurde am 9. August 1945 bombardiert. Angeordnet wurden die beiden bisher einzigen kriegsbedingten Abwürfe von Atombomben in Potsdam am 25. Juli. Seit 1947 wird in Hiroshima und seit vielen Jahren auch weltweit an den Abwurf der Atombomben gedacht.

frieden

Sommerklausur von Tierra Unida

Am Wochenende trafen sich einige aktive Mitglieder von Tierra Unida zur Sommerklausur, um bestehende Projekte zu evaluieren und um über die zukünftige Arbeit wie die Projektarbeit, Mitgliedergewinnung und Spendenakquise sowie potentielle Veranstaltungen zu sprechen. Im Fokus standen dabei die beiden kontinuierlichen Projekte in Ecuador und Kolumbien.

tu sommerklausur 2020

Petition: Brandenburg hat Platz!

Mehrere Organisationen, darunter Potsdam-Konvoi, weisen seit langem auf die katastrophale Situation von geflüchteten Menschen auf den griechischen Inseln hin. Mittlerweile leben mehr als 20.000 Menschen in der provisorischen Zelt-Stadt Moria – darunter viele alte Menschen und rund 6500 Kinder und Jugendliche, ca. 1000 davon unbegleitet. Diese sind extremen Bedingungen, Unsicherheit, Gewalt und nun auch einer drohenden Epidemie ausgesetzt. Die hygienischen Bedingungen sind entwürdigend, es gibt kaum Wasser und Seife.

Schon ohne Corona ist aufgrund der desaströsen Bedingungen der Gesundheitszustand der meisten geflüchteten Menschen in Moria schlecht. Die medizinische Versorgung im Lager sowie auf der ganzen Insel ist schon lange äußerst mangelhaft bis nicht vorhanden. Diese menschenunwürdigen Zustände an den Außengrenzen sind politisch so gewollt und ein Teil der Abschreckungs- und Abschottungspolitik der Europäischen Union.

Die Initiatoren einer Petition, der wir uns anschließen, fordern nun, dass das Bundesland Brandenburg Verantwortung übernimmt und sich nicht weiter hinter den leeren Versprechungen der Bundesregierung zurückzieht. Menschenrechte, Würde und Verantwortung hören nicht an Grenzen auf. Deshalb wird ein Landesaufnahmeprogramm gefordert, um hier mindestens 2000 Geflüchtete aufzunehmen. In Berlin und Thüringen werden gerade Landesaufnahmeanordnungen vorbereitet, um Geflüchtete von den griechischen Inseln aufzunehmen. Das fordern wir auch für Brandenburg.

Alles weitere hier: Brandenburg hat PlatzPlakat TU Konvoi

 

Corona-Nothilfe in Salitre/Ecuador ist gestartet

Unser Arzt Dr. Galo Alvear Vitery hat in den zurückliegenden Tagen eine Schlange von wartenden Menschen aufgesucht, die bei der einzigen Bank der Kleinstadt Salitre auf die Auszahlung ihrer COVID19-Unterstützung von 60 Dollar anstanden. Die Regierung hat verfügt, dass Menschen ohne Ressourcen für zwei Monate je 60 Dollar bekommen dürfen. Bereits seit 4 Uhr in der Früh warteten dort die Menschen, von denen sie ihren Lebensunterhalt in dem von Wirtschaftskrise und Pandemie stark gebeutelten Land bestreiten müssen.

In Ecuador gibt es eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum. Viele jedoch können sich Masken oder ihre adäquate Reinigung nicht leisten. Am 13. und 14. Mai hat Dr. Galo Alvear Vitery rund 400 Atemschutzmasken verteilt und zudem die Temperatur jeder einzelnen Person mit einem nicht-invasiven Infrarot-Thermometer gemessen, um Fieber zu erkennen. Von unserer finanziellen Unterstützung konnte sich Dr. Galo Alvear Vitery zudem notwendige medizinische Geräte besorgen. In den folgenden Tagen werden wir unser Solidaritätsprojekt in Zeiten von COVID19 fortsetzen.

Fotos der COVID19-Nothilfe in Salitre 13. Mai als PDF-Dokument

Fotos der COVID19-Nothilfe in Salitre 14. Mai als PDF-Dokument

galo hilfe

Corona-Nothilfe für das Gesundheitsprojekt in Ecuador

Viele werden es bereits aus den Medien erfahren haben. Ecuador und im Besonderen die Provinz Guayas mit der Millionenstadt Guayaquil, gehören zu den am stärksten von der Covid19-Pandemie betroffenen Regionen. Ecuador und die Provinz Guayas, wo sich in der Kleinstadt Salitre auch unser Gesundheitsprojekt mit dem Arzt Dr. Galo Alvear Vitery befindet, ist zu einem Brennpunkt der Corona-Kriese in Lateinamerika geworden. Die Ausgangssperre und Sicherheitsmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie bedrohen nicht nur Kleinstgewerbetreibende, Markt- oder Straßenverkäufer, die auf ein tägliches Einkommen angewiesen sind, sondern mittlerweile viele Menschen, die nur über wenige Ressourcen in dem tief verschuldeten und wirtschaftlich kriselnden Land verfügen. Die Lebensmittel- und Gesundheitsversorgung ist weiterhin sehr prekär. Damit Dr. Galo Alvear Vitery ein kleines Notprogramm organisieren kann, haben wir ihm eine finanzielle Nothilfe zur Verfügung gestellt. Über Spenden für weitere Hilfen sind wir dankbar.

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Ein poetisch-politischer Bericht von Galo aus Ecuador

Ein poetisch-politischer Bericht von Dr. Galo Alvear Vitery, unser Tierra Unida-Mitglied aus Salitre (Provinz Guayas), über die aktuelle Situation in Ecuador:

„Dort können sie sehen, wie groß das Geschehen in Guayaquil ist, das mit keiner anderen Stadt des Landes vergleichbar ist. Diese friedliche Stadt erhielt eine Bombe aus der Luft in das Herzen der Stadt wie Hiroshima. “

Das waren die Worte der Bürgermeisterin von Guayaquil in einem Interview von Ecuavisa. Sie wies auch darauf hin, dass „ihre Gemeinde nicht gewartet hat, sondern wie die Spartaner nach dem Feind gesucht hat, um ihn in einer Kriegswirtschaft zu bekämpfen.“

Aufgrund ihres politischen Hintergrunds und ihrer arroganten Handlungsweise, die sie sogar dazu veranlasste, den Flughafen zu schließen, um die Landung eines humanitären Fluges zu verhindern, kann gefolgert werden, dass sie im Fall von Hiroshima auf der Seite derer gewesen wäre, die die Bombe abgeworfen haben und nicht bei den massakrierten Japanern, genauso wie in der Schlacht bei den Thermopylen, notwendigerweise ihre bedingungslose Unterstützung für den persischen König Xerxes und nicht Leonidas, den Verteidiger seines Volkes.

Weder die Bürgermeisterin noch ihr Gesprächspartner sagten etwas über die Ankunft von Patient 1 und der Kontaminationsfeier, es wurde nichts über das Fußballspiel in vollem Alarmzustand gesagt und nichts wurde über den falschen Arzt gesagt, der die Tests unterschrieben hat, die gemacht und verarbeitet wurden und das positive Ergebnis an nur einem Tag übermittelte.

Die Anordnung ist total, Quarantäne und Ausgangssperre bei der Miliz sowie der Zivil- und Kommunalpolizei. Auf das niemand rausgeht! … Die Wahrheit ist, dass wir alle unter demselben Ungewitter sind, aber auf verschiedenen Schiffen; Einige, die wenigsten, bei All-Inclusive-Kreuzfahrten und die meisten in Kanus oder Paddelbooten ohne Essen, ohne Zugang zu Medikamenten, ohne Arbeit, ohne Geld und mit Toten in ihren Häusern.

Klassenunterschiede sind heute mehr denn je offensichtlich und lassen keinen Zweifel offen.

Hat jemand von dieser Pandemie profitiert? Ich würde sagen, dass es wie immer die großen transnationalen Unternehmen sind, die Arznei, Impfstoffe usw. herstellen. Und natürlich die Besitzer von Google, Facebook sowie Internet- und Handyanbietern. Banken verlieren nicht und die großen Filialisten, die Lebensmittel und Vorräte liefern, auch nicht. Die Politiker, verabscheuungswürdige Charaktere, die versuchen, ihr Glück mit dem Schmerz und dem Tod derer zu machen, die sie ins Amt gebracht haben, derer, die ihnen mit ihren Stimmen Arbeit gaben, als sie ihre Viertel besuchten, in die sie nie wieder Fuß fassen werden und die Menschen Arbeit versprachen: Stimme für mich, stimme für mich.

Im großen Universum der Verlierer nehmen die Studenten einen hohen Platz ein. Online-Kurse, sagte der Außenminister, in einem Land, das sie von der dritten in die vierte Welt hievten.

Das Gesundheitssystem wurde schwer bestraft: Die Ärzte, Krankenschwestern, Sanitäter usw. wurden in schlecht bezahlte, schlecht geschützte und unbeständige Arbeiter verwandelt. Die Patienten wurden in Klienten verwandelt; Wissenschaft wurde ein Geschäft…

https://www.eluniverso.com/noticias/7785484/mapa-coronavirus-covid-Ecuador

 

Als José Arcadio Buendía bewusstwurde, dass die Pest ins Dorf eingedrungen war, berief er die Familienvorstände, um ihnen zu erklären, was er von der Schlaflosigkeitskrankheit wusste., und man besprach Maßnahmen, um zu verhindern, dass die Plage auf andere Siedlungen des Moores übergriff. So nahm man denn den Ziegenböcken die kleinen Schellen ab, welche die Araber gegen die Papageien geliefert hatte, und stellte sie am Dorfeingang denjenigen zur Verfügung, welche die Ratschläge und Bitten der Wachposten in den Wind schlugen und darauf bestanden, das Dorf zu besuchen. Jeder Fremde, der zu jener Zeit Macondos Gassen durchwanderte, musste seine Schelle erklingen lassen, damit die Kranken wussten, dass er gesund war. Während seines Aufenthaltes durfte er weder essen noch trinken, da kein Zweifel darüber bestand, dass die Krankheit sich nur durch den Mund übertrug und dass alles Ess- und Trinkbare von der Schlaflosigkeit angesteckt war. Auf diese Weise wurde die Plage auf den Umkreis des Dorfes beschränkt. Die Quarantäne war wirksam, so wirksam, dass der Tag kam, an dem der Notstand als etwas Natürliches galt und das Leben sich so einrenkte, dass die Arbeit ihren Rhythmus wiederfand und niemand mehr der überflüssigen Gewohnheit des Schlafens nachtrauerte.

(Gabriel García Márquez, Hundert Jahre Einsamkeit)

Guayaquil

Zur Situation in Ecuador – von Dr. Galo Alvear Vitery

Ecuador lebt in einem Ausnahmezustand, einschließlich der Ausgangssperre und der militärischen Kontrolle von Guayaquil, um die Beschleunigung von Infektionen zu vermeiden. Es gibt Polizeipatrouillen, die das Maß der massiven Einschränkungen überwachen. Es gibt Bürger, die gegen die Isolierungsmaßnahmen verstoßen und die Polizei angreifen. Die Bürgermeisterin von Guayaquil, dem größten Hafen Ecuadors, hatte die Landebahn des Flughafens mit Autos aus der Stadt blockiert und die Landung eines internationalen Fluges für humanitäre Zwecke verhindert und später für mit der Epidemie infiziert erklärt. Eine Ministerin der Regierung, die die Augen vor diesem Verbrechen verschließt und Ecuador auf europäischer und globaler Ebene in Spott und Zensur versetzt. Der Finanzminister, der die Ressourcen für den Gesundheitsnotstand verwechselt und es vorzieht, die Auszahlung der Auslandsschulden fortzusetzen. Die Gesundheitsministerin, die ihre Position niederlegt und andere Beamte entlarvt. Ein abwesender Präsident, der den größten Notfall in der nationalen Geschichte an seinen Vizepräsidenten delegiert und den Vorsitz im Risikomanagement innehat.

Am 24. März zahlte Ecuador 325 Millionen US-Dollar entsprechend der Fälligkeit des Restbetrags der globalen Anleihen für 2020. Hinzu kommen Kapitalzahlungen in Höhe von 290,3 Millionen US-Dollar für die Fälligkeit von Schulden bei multilateralen Organisationen und internationalen Banken sowie Zinszahlungen in Höhe von 107 Mio. EUR entsprechend den globalen Anleihen von 2022 und 222,1 Mio. EUR für Zinsen auf die anderen Darlehen. All dies ergibt bis Ende März insgesamt 944,4 Millionen Dollar für Auslandsschulden.

Sofort sollten die Ressourcen des Staates fließen, um dem Notfall zu begegnen. Die Länder, die der COVID-19-Pandemie erfolgreich begegnet sind, haben eine Reihe kombinierter und wiederkehrender Maßnahmen umgesetzt. Diese Maßnahmen erfordern Ressourcen und haben für die Gesellschaft absolute Priorität. Es ist nicht hinnehmbar, dass die frühere Gesundheitsministerin unter ihren Rücktrittsgründen begründet, dass das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen („die kompetente Behörde“) bis zum 21. März „keine Mittelzuweisung für das Notfallmanagement erhalten hat“. Ein Unterstaatssekretär dieses Ministeriums bekräftigt, dass die Begleichung der Auslandsschulden Priorität hat.

Mit absoluter Arroganz wurde am 13. November 2019 berichtet, dass die Regierung von Lenín Moreno die zwischen den Ministerien für öffentliche Gesundheit von Ecuador und Kuba unterzeichneten Vereinbarungen „in Fragen der wissenschaftlichen Zusammenarbeit und technische Hilfe bei der epidemiologischen Überwachung“ und anderer Bereiche gekündigt habe. Es wird sicherlich eine Schande sein, die die Regierung daran hindert, Kubas Hilfe zur Bekämpfung der Epidemie anzufordern. Sehr geehrte Damen und Herren der Regierung, entschuldigen Sie sich, erkennen Sie an, dass Sie undankbar und arrogant waren und bitten Sie die kubanische Regierung um Hilfe. Sicherlich werden die Kubaner in der Lombardei, dem Gebiet mit den meisten Infektionen in Italien, nach Ecuador kommen, weil sie Solidarität voraussetzen.

Kreolische Neoliberale mit Persönlichkeiten wie dem ehemaligen Vizepräsidenten Alberto Dahik an der Spitze schlagen vor, „die Gehälter und Löhne der öffentlichen Angestellten sofort um 20% zu senken“, Treibstoffsubventionen zu beseitigen und sie verpassen keine Gelegenheit Maßnahmen vorzuschlagen, die den Abfluss von Fremdwährungen unter Bedingungen extremer Anfälligkeit für inländische Liquidität fördern, wie die Beseitigung der ISD (Devisensteuer), die Senkung der Körperschaftsteuer und die Erhöhung der Mehrwertsteuer. Das ist ein Doppelschlag für das ecuadorianische Volk, das des Coronavirus und das der Neoliberalen.

In Salitre haben wir bereits 4 Verstorbene und es ist nicht möglich zu wissen, wie viele infiziert sind. Es gibt keine Führung. Der Bürgermeister wird weder gesehen noch gehört. Er erscheint nicht. Vor 24 Stunden starb der Vizebürgermeister, der bei einem COE-Treffen, an dem mehrere Behörden teilnahmen, infiziert worden sein soll. Alle sind schwerwiegend betroffen, zwei Tote und diejenigen, die in Quarantäne infiziert sind.

28. MÄRZ: In Guayaquil wird auf einem Stadtfriedhof ein Massengrab eröffnet, um diejenigen zu begraben, die aufgrund der hohen Sterblichkeit, die die Stadt angesichts der Pandemie registriert und die am Coronavirus gestorben sind. Der städtische Direktor für kantonale Sauberkeit und Markt, Gustavo Zúñiga, erklärte, wenn das Grab geschlossen wird, werde er versuchen, ein Mausoleum zu Ehren der Opfer des Virus zu bauen. Bisher hat Ecuador insgesamt 1.627 positive Fälle und 41 Todesfälle registriert, von denen die meisten in der Provinz Guayas sind, von der Guayaquil die Hauptstadt ist. Guayas hat mit 1.202 Fällen die größte Anzahl der vom Ausbruch Infizierten. Auch Salitre liegt hier.

galo ecuador

Absage Mitgliederversammlung

Aufgrund der aktuellen Krisenlage möchten wir unsere Mitgliederversammlung für diese Woche absagen.
Aus organisatorischen Gründen und auch aufgrund des Charakters eines persönlichen Plenums haben wir uns auch gegen die Ausrichtung einer digitalen Mitgliederversammlung entschieden.
Sobald es möglich ist, werden wir euch eine erneute Einladung zusenden.

Mitgliederversammlung von tierra unida

Liebe Mitglieder von tierra unida,

der Vorstand von tierra unida e.V. lädt euch herzlich zur diesjährigen Mitgliederversammlung ein:

Mitgliederversammlung tierra unida e.V.

am 26. März 2020 um 19:00 Uhr

im Café Kellermann in Babelsberg (Rudolf-Breitscheid-Straße 32, 14482 Potsdam)

Neben der Vorstellung des Finanzberichts und des Jahresberichts sowie der Entlastung des Vorstandes möchten wir über unsere aktuellen Projekte in Kolumbien und Ecuador sprechen und neue Projektideen für das kommende Jahr 2020/2021 besprechen. Außerdem planen wir noch mehrere spannende Veranstaltungen, zu denen wir gerne berichten.

Bitte gebt uns aber eine kurze Rückmeldung bis zum 23.03.2020, ob ihr zur Mitgliederversammlung kommt.

> ABGESAGT! < Buchvorstellung: „Die Aktivistin“ und anschließendes Gespräch

> ABGESAGT! <

VOERST SAGEN WIR AUFGRUND DER DERZEITIGEN ENTWICKLUNGEN DIE VERANSTALTUNG AB

Der Lateinamerika-Arbeitskreis Tierra Unida präsentiert mit dem Buchladen Sputnik zusammen:

Donnerstag, 19. März 2020 um 19 Uhr im Buchladen Sputnik (Charlottenstr. 28)

Vertreibung, Korruption und Intrigen in Honduras

Die politische Aktivistin Yessica López, die sich für die Rechte der indigenen Garífuna einsetzt, ist verschwunden und niemand in ihrem Heimatort Triunfo in Honduras will darüber reden. Der deutsche Entwicklungshelfer Ulrich, der seiner ehemaligen Geliebten einen Überraschungsbesuch abstatten wollte, kann kaum glauben, wie sehr sich die Region verändert hat. Die honduranische Regierung hat das Gebiet zu einer Sonderentwicklungszone erklärt. Verwaltet wird diese von einem internationalen Expertenkomitee, das die Einheimischen zum Verkauf ihrer Grundstücke zwingt. Die Interessen des Komitees sind undurchsichtig, seine Macht absolut.

Der Roman spielt vor dem Hintergrund der realen politischen Verhältnisse in Honduras, wozu die Vertreibung indigener Gemeinden, die Einrichtung von Sonderentwicklungszonen, Korruption in fast allen öffentlichen Institutionen sowie enge Verflechtungen zwischen Poltiker*innen und Drogenhändler*innen zählen.

Jutta Blume ist freie Journalistin und Autorin in Berlin und aktiv in der HondurasDelegation und im Menschenrechtskollektiv CADEHO. Sie hat mehrfach an politischen Delegationsreisen nach Honduras teilgenommen.

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